Projekt der Extreme – Sicherung des Gotthard-Windparks durch LivEye

Einsatz auf über 2.100 m Höhe – die Realisierung und Sicherung eines der höchstgelegenen Windparks Europas erfordert extreme Arbeitsbedingungen sowohl für Mensch als auch Technik. In der gesamten Schweiz gibt es kein vergleichbares Projekt dieser Grössenordnung. Wir befinden uns auf dem Gotthard, einem der wichtigsten Pässe, der gleichzeitig auch zum Sinnbild der Schweiz avancierte. Noch heute zeugen weitläufige militärische Verteidigungsanlagen vom Widerstandswillen des Landes. Eine wichtige Bedeutung für die Schweiz erlangte der Pass jedoch schon viel früher. Seit ca. 1200 ist der Gotthard als Verkehrsweg erschlossen und stellt noch heute eine bedeutende Handelsstrasse über den Alpenhauptkamm dar. Bei der Überquerung des Gotthard über die Passstrasse eröffnen sich dem Reisenden beeindruckende Naturschauspiele und Vegetationsstufen.

Vorreiterprojekt in launigen Höhen

Das Windkraftprojekt stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Gotthard dar. Seine Realisierung ist ein wichtiger Schritt der Schweiz in Richtung verstärkter Nutzung regenerativer Energien. Die Gesamtleistung des Windparks umfasst 11,75 MW und die jährliche Produktion ist auf ca. 20 GWh ausgelegt. Mit dem Gotthard-Windpark kann somit der Strombedarf von über 5.000 Haushalten gedeckt werden. Aber nicht nur die Grössenordnung des Projekts ist beeindruckend – die Anforderungen an Material und Arbeiter sind extrem. Der Gotthard ist eine Wetterscheide auf der innerhalb vom wenigen Minuten aus schönstem Sonnenschein frostige Temperaturen, Stürme, Starkregen oder Nebel werden können. Gefragt ist hier robustes, wartungsfreies und auch unter extremen Witterungsbedingungen bewährtes Gerät.

 

 

Baustellenschutz auf höchstem Niveau

Die Notwendigkeit der Videoüberwachung und Sicherheitsanforderungen resultiert aus der erhöhten Gefahr, die die Baustelle darstellt. Da der Gotthard ein beliebtes Wandergebiet und touristischer Magnet ist, muss sichergestellt werden, dass während der Bauphase im Sommer 2020 keine unbefugten Personen die Baustellen betreten. Einerseits um unbefugtes Betreten der Anlage und Baumaschinen zu vermeiden, andererseits um Diebstahl zu verhindern. Seit Anfang Juli übernehmen daher die mobilen Videosysteme von LivEye die Überwachung des Bauprojekts. Innerhalb weniger Tage konnte LivEye die für diese anspruchsvolle Aufgabe geforderten Systeme aus der Schweizer Zentrale in Zug liefern. Die mobilen LivEye® Pro 2.0 autark Video-Überwachungssysteme arbeiten bis zu drei Monate ohne externe Stromversorgung komplett autark. Seitdem leuchten die orangenen LivEye®-Systeme weithin sichtbar in der schweizerischen Alpensonne.